Luther, der Große

August 17th, 2017

Der große Martin Luther – handgeschrieben aus seinen eigenen 95 Thesen.

Auf vier Quadratmetern und mit über 2650 Worten hat SAXA in gut zwei Monaten Atelierarbeit eine überdimensionale Wortmalerei geschaffen. Inspiriert durch verschiedene Vorlagen und Abbildungen entstand ein neues, so noch nie gesehenes Porträt des streitbaren Theologen.

Dieses wird nun reisen – durch Kirchen, theologische Fakultäten und andere öffentliche Räume in Deutschland und darüber hinaus. Es soll seinen Beitrag dazu leisten, bewusst in den Dialog zu treten und Wert und Wirkung der Thesen im Hier und Heute zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Euch!

DIE TERMINE

8/11/17 | 18h

Münster
Evangelisch-Theologische Fakultät
Universitätsstraße 13-17, 48143 Münster
27/10/17 | 20h

Essen
C.A.R. Contemporary Art Ruhr
Zeche Zollverein
Gelsenkirchener Str. 209, 45309 Essen
Ausstellungsdauer 27-29/10/17
15/10/17 | ??h

Berlin
KulturKirche Nikodemus
Nansenstraße 12/13, 12047 Berlin
Ausstellungsdauer 15-23/10/17
24/9/17 | 16h

Bonn
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn
15/9/17 | 19h
Niederweimar
Alte Kirche Niederweimar
Lindenweg 4, 35096 Weimar (Lahn)
Ausstellungsdauer 15-22/9/17

 

Zum Bild

Martin Luther
2017
Wortmalerei | Tusche auf Leinwand
200/200 cm (4-tlg.)

Foto/Repro Monika Nonnenmacher

 

Der Text im Bild

Martin Luther. Die 95 Thesen von 1517:

  1. Als unser Herr und Meister Jesus Christus sagte: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“, wollte er, dass das ganze Leben der Glaubenden Buße sei.
  2. Dieses Wort darf nicht auf die sakramentale Buße gedeutet werden, das heißt, auf jene Buße mit Beichte und Genugtuung, die unter Amt und Dienst der Priester vollzogen wird.
  3. Gleichwohl zielt dieses Wort nicht nur auf eine innere Buße; ja, eine innere Buße ist keine, wenn sie nicht äußerlich vielfältige Marter des Fleisches schafft.
  4. Daher bleibt Pein, solange Selbstverachtung, das ist wahre innere Buße, bleibt, nämlich bis zum Eintritt in das Himmelreich.
  5. Der Papst will und kann nicht irgendwelche Strafen erlassen, außer denen, die er nach dem eigenen oder nach dem Urteil von Kirchenrechtssätzen auferlegt hat.
  6. Der Papst kann nicht irgendeine Schuld erlassen; er kann nur erklären und bestätigen, sie sei von Gott erlassen. Und gewiss kann er ihm selbst vorbehaltene Fälle erlassen; sollte man diese verachten, würde eine Schuld geradezu bestehen bleiben.
  7. Überhaupt niemandem vergibt Gott die Schuld, ohne dass er ihn nicht zugleich – in allem erniedrigt – dem Priester, seinem Vertreter, unterwirft.
  8. Die kirchenrechtlichen Bußsatzungen sind allein den Lebenden auferlegt; nach denselben darf Sterbenden nichts auferlegt werden.
  9. Daher erweist uns der Heilige Geist eine Wohltat durch den Papst, indem dieser in seinen Dekreten Tod- und Notsituationen immer ausnimmt.
  10. Dumm und übel handeln diejenigen Priester, die Sterbenden kirchenrechtliche Bußstrafen für das Fegfeuer vorbehalten.
  11. Jenes Unkraut von kirchlicher Bußstrafe, die in Fegfeuerstrafe umgewandelt werden muss, ist offenbar gerade, als die Bischöfe schliefen, ausgesät worden.
  12. Einst wurden kirchliche Bußstrafen nicht nach, sondern vor der Lossprechung auferlegt, gleichsam als Proben echter Reue.
  13. Sterbende lösen mit dem Tod alles ein; indem sie den Gesetzen des Kirchenrechts gestorben sind, sind sie schon deren Rechtsanspruch enthoben.
  14. Die unvollkommene geistliche Gesundheit oder Liebe des Sterbenden bringt notwendig große Furcht mit sich; diese ist umso größer, je geringer jene ist.
  15. Diese Furcht und dieses Erschrecken sind für sich allein hinreichend – ich will von anderem schweigen –, um Fegfeuerpein zu verursachen, da sie dem Schrecken der Verzweiflung äußerst nahe sind.
  16. Hölle, Fegfeuer, Himmel scheinen sich so zu unterscheiden wie Verzweiflung, Fast-Verzweiflung, Gewissheit.
  17. Es scheint notwendig, dass es für Seelen im Fegfeuer ebenso ein Abnehmen des Schreckens wie auch ein Zunehmen der Liebe gibt.
  18. Und es scheint weder durch Gründe der Vernunft noch der Heiligen Schrift erwiesen zu sein, dass Seelen im Fegfeuer außerhalb eines Status von Verdienst oder Liebeswachstum sind.
  19. Und auch dies scheint nicht erwiesen zu sein, dass sie wenigstens alle ihrer Seligkeit sicher und gewiss sind, mögen schon wir davon völlig überzeugt sein.
  20. Deshalb meint der Papst mit „vollkommener Erlass aller Strafen“ nicht einfach „aller“, sondern nur derjenigen, die er selbst auferlegt hat.
  21. Es irren daher diejenigen Ablassprediger, die da sagen, dass ein Mensch durch Ablässe des Papstes von jeder Strafe gelöst und errettet wird.
  22. Ja, der Papst erlässt den Seelen im Fegfeuer keine einzige Strafe, die sie nach den kirchenrechtlichen Bestimmungen in diesem Leben hätten abtragen müssen.
  23. Wenn überhaupt irgendein Erlass aller Strafen jemandem gewährt werden kann, dann ist gewiss, dass er nur den Vollkommensten, d. h. den Allerwenigsten gewährt werden kann.
  24. Unausweichlich wird deshalb der größte Teil des Volkes betrogen durch jene unterschiedslose und großspurige Zusage erlassener Strafe.
  25. Die Vollmacht, die der Papst über das Fegfeuer im allgemeinen hat, hat jeder Bischof und jeder Pfarrer in seiner Diözese und in seiner Pfarrei im besonderen.
  26. Der Papst tut sehr wohl daran, dass er den Seelen nicht nach der Schlüsselgewalt, die er so gar nicht hat, sondern in Gestalt der Fürbitte Erlass gewährt.
  27. Lug und Trug predigen diejenigen, die sagen, die Seele erhebe sich aus dem Fegfeuer, sobald die Münze klingelnd in den Kasten fällt.
  28. Das ist gewiss: Fällt die Münze klingelnd in den Kasten, können Gewinn und Habgier zunehmen. Die Fürbitte der Kirche aber liegt allein in Gottes Ermessen.
  29. Wer weiß denn, ob alle Seelen im Fegfeuer losgekauft werden wollen, wie es nach der Erzählung bei den Heiligen Severin und Paschalis passiert sein soll.
  30. Keiner hat Gewissheit über die Wahrhaftigkeit seiner Reue, noch viel weniger über das Gewinnen vollkommenen Straferlasses.
  31. So selten einer wahrhaftig Buße tut, so selten erwirbt einer wahrhaftig Ablässe, das heißt: äußerst selten.
  32. In Ewigkeit werden mit ihren Lehrern jene verdammt werden, die glauben, sich durch Ablassbriefe ihres Heils versichert zu haben.
  33. Ganz besonders in Acht nehmen muss man sich vor denen, die sagen, jene Ablässe des Papstes seien jenes unschätzbare Geschenk Gottes, durch das der Mensch mit Gott versöhnt werde.
  34. Denn jene Ablassgnaden betreffen nur die Strafen der sakramentalen Satisfaktion, die von Menschen festgesetzt worden sind.
  35. Unchristliches predigen diejenigen, die lehren, dass bei denen, die Seelen loskaufen oder Beichtbriefe erwerben wollen, keine Reue erforderlich sei.
  36. Jeder wahrhaft reumütige Christ erlangt vollkommenen Erlass von Strafe und Schuld; der ihm auch ohne Ablassbriefe zukommt.
  37. Jeder wahre Christ, lebend oder tot, hat, ihm von Gott geschenkt, teil an allen Gütern Christi und der Kirche, auch ohne Ablassbriefe.
  38. Was aber der Papst erlässt und woran er Anteil gibt, ist keineswegs zu verachten, weil es – wie ich schon sagte – die Kundgabe der göttlichen Vergebung ist.
  39. Selbst für die gelehrtesten Theologen ist es ausgesprochen schwierig, vor dem Volk den Reichtum der Ablässe und zugleich die Wahrhaftigkeit der Reue herauszustreichen.
  40. Wahre Reue sucht und liebt die Strafen; der Reichtum der Ablässe aber befreit von ihnen und führt dazu, die Strafen – zumindest bei Gelegenheit – zu hassen.
  41. Mit Vorsicht sind die (päpstlich-)apostolischen Ablässe zu predigen, damit das Volk nicht fälschlich meint, sie seien den übrigen guten Werken der Liebe vorziehen.
  42. Man muss die Christen lehren: Der Papst hat nicht im Sinn, dass der Ablasskauf in irgendeiner Weise den Werken der Barmherzigkeit gleichgestellt werden solle.
  43. Man muss die Christen lehren: Wer einem Armen gibt oder einem Bedürftigen leiht, handelt besser, als wenn er Ablässe kaufte.
  44. Denn durch ein Werk der Liebe wächst die Liebe, und der Mensch wird besser. Aber durch Ablässe wird er nicht besser, sondern nur freier von der Strafe.
  45. Man muss die Christen lehren: Wer einen Bedürftigen sieht, sich nicht um ihn kümmert und für Ablässe etwas gibt, der erwirbt sich nicht Ablässe des Papstes, sondern Gottes Verachtung.
  46. Man muss die Christen lehren: Wenn sie nicht im Überfluss schwimmen, sind sie verpflichtet, das für ihre Haushaltung Notwendige aufzubewahren und keinesfalls für Ablässe zu vergeuden.
  47. Man muss die Christen lehren: Ablasskauf steht frei, ist nicht geboten.
  48. Man muss die Christen lehren: Wie der Papst es stärker braucht, so wünscht er sich beim Gewähren von Ablässen lieber für sich ein frommes Gebet als bereitwillig gezahltes Geld.
  49. Man muss die Christen lehren: Die Ablässe des Papstes sind nützlich, wenn die Christen nicht auf sie vertrauen, aber ganz und gar schädlich, wenn sie dadurch die Gottesfurcht verlieren.
  50. Man muss die Christen lehren: Wenn der Papst das Geldeintreiben der Ablassprediger kennte, wäre es ihm lieber, dass die Basilika des Heiligen Petrus in Schutt und Asche sinkt als dass sie erbaut wird aus Haut, Fleisch und Knochen seiner Schafe.
  51. Man muss die Christen lehren: Der Papst wäre, wie er es schuldig ist, bereit, sogar durch den Verkauf der Basilika des Heiligen Petrus, wenn es sein müsste, von seinem Geld denen zu geben, deren Masse gewisse Ablassprediger das Geld entlocken.
  52. Nichtig ist die Heilszuversicht durch Ablassbriefe, selbst wenn der Ablasskommissar, ja, sogar der Papst selbst, seine Seele für sie verpfändete.
  53. Feinde Christi und des Papstes sind diejenigen, die anordnen, wegen der Ablasspredigten habe das Wort Gottes in den anderen Kirchen völlig zu schweigen.
  54. Unrecht geschieht dem Wort Gottes, wenn in ein und derselben Predigt den Ablässen gleichviel oder längere Zeit gewidmet wird wie ihm selbst.
  55. Meinung des Papstes ist unbedingt: Wenn Ablässe, was das Geringste ist, mit einer Glocke, einer Prozession und einem Gottesdienst gefeiert werden, dann muss das Evangelium, das das Höchste ist, mit hundert Glocken, hundert Prozessionen, hundert Gottesdiensten gepredigt werden.
  56. Die Schätze der Kirche, aus denen der Papst die Ablässe austeilt, sind weder genau genug bezeichnet noch beim Volk Christi erkannt worden.
  57. Zeitliche Schätze sind es offenkundig nicht, weil viele der Prediger sie nicht so leicht austeilen, sondern nur einsammeln.
  58. Es sind auch die Verdienste Christi und der Heiligen; denn sie wirken ohne Papst immer Gnade für den inneren Menschen, aber Kreuz, Tod und Hölle für den äußeren.
  59. Der heilige Laurentius sagte, die Schätze der Kirche seien die Armen der Kirche. Aber er redete nach dem Wortgebrauch seiner Zeit.
  60. Wohlüberlegt sagen wir: Die Schlüsselgewalt der Kirche, durch Christi Verdienst geschenkt, ist dieser Schatz.
  61. Denn es ist klar, dass für den Erlass von Strafen und von ihm vorbehaltenen Fällen allein die Vollmacht des Papstes genügt.
  62. Der wahre Schatz der Kirche ist das heilige Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.
  63. Er ist aber aus gutem Grund ganz verhasst, denn er macht aus Ersten Letzte.
  64. Der Schatz der Ablässe ist hingegen aus gutem Grund hochwillkommen, denn er macht aus Letzten Erste.
  65. Also sind die Schätze des Evangeliums die Netze, mit denen man einst Menschen von Reichtümern fischte.
  66. Die Schätze der Ablässe sind die Netze, mit denen man heutzutage die Reichtümer von Menschen abfischt.
  67. Die Ablässe, die die Prediger als „allergrößte Gnaden“ ausschreien, sind im Hinblick auf die Gewinnsteigerung tatsächlich als solche zu verstehen.
  68. Doch in Wahrheit sind sie die allerkleinsten, gemessen an der Gnade Gottes und seiner Barmherzigkeit im Kreuz.
  69. Bischöfe und Pfarrer sind verpflichtet, die Kommissare der apostolischen Ablässe mit aller Ehrerbietung walten zu lassen.
  70. Aber noch stärker sind sie verpflichtet, mit scharfen Augen und offenen Ohren darauf zu achten, dass die Kommissare nicht anstelle der Auftrags des Papstes ihre eigenen Einfälle predigen.
  71. Wer gegen die Wahrheit der apostolischen Ablässe redet, der soll gebannt und verflucht sein.
  72. Wer aber seine Aufmerksamkeit auf die Willkür und Frechheit in den Worten eines Ablasspredigers richtet, der soll gesegnet sein.
  73. Wie der Papst mit Recht den Bann gegen die schmettert, die mit einigem Geschick etwas zum Schaden des Ablasshandels im Schilde führen,
  74. so viel mehr beabsichtigt er, den Bann gegen die zu schmettern, die unter dem Deckmantel der Ablässe etwas zum Schaden der heiligen Liebe und Wahrheit im Schilde führen.
  75. Zu glauben, die päpstlichen Ablässe seien derart, dass sie einen Menschen absolvieren könnten, selbst wenn er – gesetzt den unmöglichen Fall – die Gottesgebärerin vergewaltigt hätte, das ist verrückt sein.
  76. Wir sagen dagegen: Die päpstlichen Ablässe können nicht einmal die kleinste der lässlichen Sünden tilgen, was die Schuld betrifft.
  77. Dass gesagt wird, selbst wenn der heilige Petrus jetzt Papst wäre, könnte er nicht größere Gnaden gewähren – das ist Blasphemie gegen den heiligen Petrus und den Papst.
  78. Wir sagen dagegen: Auch dieser [Petrus] und jeder Papst haben noch größere Gnaden, nämlich das Evangelium, Wunderkräfte, Gaben, gesund zu machen, wie 1 Kor 12,28.
  79. Zu sagen, das mit dem päpstlichen Wappen ins Auge fallend aufgerichtete Kreuz habe den gleichen Wert wie das Kreuz Christi, ist Blasphemie.
  80. Rechenschaft werden die Bischöfe, Pfarrer und Theologen zu geben haben, die zulassen, dass solche Predigten vor dem Volk feilgeboten werden.
  81. Diese unverfrorene Ablassverkündigung führt dazu, dass es selbst für gelehrte Männer nicht leicht ist, die Achtung gegenüber dem Papst wiederherzustellen angesichts der Anschuldigungen oder der gewiss scharfsinnigen Fragen der Laien.
  82. Zum Beispiel: Warum räumt der Papst das Fegfeuer nicht aus um der heiligsten Liebe willen und wegen der höchsten Not der Seelen als dem berechtigtsten Grund von allen, wenn er doch unzählige Seelen loskauft wegen des unseligen Geldes zum Bau der Basilika als dem läppischsten Grund.
  83. Wiederum: Warum bleibt es bei den Messen und Jahrgedächtnissen für die Verstorbenen, und warum gibt er die dafür eingerichteten Stiftungen nicht zurück oder erlaubt deren Rücknahme, wo es doch schon Unrecht ist, für [vom Fegfeuer] Erlöste zu beten?
  84. Wiederum: Was ist das für eine neue Barmherzigkeit Gottes und des Papstes, dass sie einem Gottlosen und einem Feindseligen um Geldes willen zugestehen, eine fromme und Gott befreundete Seele loszukaufen? Gleichwohl befreien sie diese fromme und geliebte Seele nicht aus uneigennütziger Liebe um deren eigener Not willen.
  85. Wiederum: Warum werden die kirchlichen Bußsatzungen, die der Sache nach und durch Nicht-Anwendung schon lange in sich selbst ausser Kraft gesetzt und tot sind, gleichwohl noch immer durch Bewilligung von Ablässen mit Geldern gerettet, als steckten sie voller Leben?
  86. Wiederum: Warum baut der Papst, dessen Reichtümer heute weit gewaltiger sind als die der mächtigsten Reichen, nicht wenigstens die eine Basilika des Heiligen Petrus mehr von seinen eigenen Geldern als von denen der armen Gläubigen?
  87. Wiederum: Was gibt der Papst denen als Erlass oder Anteil, die durch vollkommene Reue ein Recht auf vollen Erlass und vollen Anteil haben?
  88. Wiederum: Was könnte der Kirche einen größeren Vorteil verschaffen werden, wenn der Papst, wie er es einmal tut, hundertmal am Tag jedem Gläubigen diese Erlässe und Anteile gewährte?
  89. Vorausgesetzt, der Papst sucht durch die Ablässe mehr das Heil der Seelen als die Gelder – warum setzt er dann schon früher gewährte Schreiben und Ablässe außer Kraft, obgleich sie doch ebenso wirksam sind?
  90. Diese scharfen, heiklen Argumente der Laien allein mit Gewalt zu unterdrücken und nicht durch Gegengründe zu entkräften, heißt, die Kirche und den Papst den Feinden zum Gespött auszusetzen und die Christen unglücklich zu machen.
  91. Wenn also die Ablässe nach dem Geist und im Sinne des Papstes gepredigt würden, wären alle jene Einwände leicht aufzulösen, ja, es gäbe sie gar nicht.
  92. Mögen daher all jene Propheten verschwinden, die zum Volk Christi sagen: Friede, Friede!, und ist doch nicht Friede.
  93. Möge es all den Propheten wohlergehen, die zum Volk Christi sagen: Kreuz, Kreuz!, und ist doch nicht Kreuz.
  94. Man muss die Christen ermutigen, darauf bedacht zu sein, dass sie ihrem Haupt Christus durch Leiden, Tod und Hölle nachfolgen.
  95. Und so dürfen sie darauf vertrauen, eher durch viele Trübsale hindurch in den Himmel einzugehen als durch die Sicherheit eines Friedens.

Martin Luther wurde am 10. November 1483 als Sohn von Hans und Margarete Luder in Eisleben geboren. Als zweites von neun Kindern eines Mineneigners und Ratsherrn wuchs er in bescheidenem Wohlstand auf. Zwischen 1501 und 1505 absolvierte er in Erfurt an einer der wichtigsten mitteldeutschen Universitäten die akademische Grundausbildung und schloss das Studium mit „Magister Artium“ ab. Dem Wunsch des Vaters entsprechend nahm er das Jurastudium auf, das allerdings schon sehr bald durch ein Blitzereignis beendet wurde und Luthers Leben verändern sollte.

Auf dem Rückweg vom Besuch bei den Eltern geriet der junge Student am 2. Juli 1505 bei Stotternheim nahe Erfurt in ein Gewitter. In Todesangst gelobte er, Mönch zu werden. Nur zwei Wochen später trat er dem Orden der Augustiner-Eremiten in Erfurt bei. Als Bruder Martin führte er ein strenges Mönchsleben. Er wurde 1507 zum Priester geweiht und begann schließlich das Theologiestudium aufzunehmen.  Seinen Doktortitel erwarb er 1512 in Wittenberg, wo er bis zu seinem Tod als Theologieprofessor wirkte.

Seit 1515 vertrieb der Dominikanermönch Johannes Tetzel im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg den sogenannten Petersablass. Mit den Einnahmen sollte die Fertigstellung des Petersdomes in Rom finanziert werden. Als Seelsorger sowie akademischer Lehrer fühlte sich Luther zum Handeln verpflichtet und begann bereits früh, die Predigten und Geschäftspraktiken Tetzels zu kritisieren. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte er seine berühmten 95 Thesen wider den Missbrauch des Ablasses. Der Tag symbolisiert bis heute den Beginn der Reformation. Die ursprünglich für eine akademische Auseinandersetzung verfassten Artikel verbreiteten sich durch den Buchdruck wie ein Lauffeuer in ganz Deutschland.

Im Juni 1518 leitete die römisch-katholische Kirche gegen Martin Luther eine Voruntersuchung ein – Vorwurf: Ketzerei. Während er in Augsburg durch den päpstlichen Gesandten Kardinal Cajetan verhört wurde, weigerte sich Luther erstmals seine Schriften zu widerrufen. Bereits wenige Monate später zweifelte er bei einer Disputation an der Leipziger Universität öffentlich die Unfehlbarkeit des Papstes und der Konzile an. Seine Schriften, die sich rasch verbreiteten und womit er zahlreiche neue Anhänger gewann, zogen am 15. Juni 1520 die päpstliche Bannandrohungsbulle nach sich.

Unter dem Jubel seiner Wittenberger Freunde verbrannte Martin Luther die Bulle öffentlichkeitswirksam. Daraufhin wurde er am 3. Januar 1521 exkommuniziert. Nachdem er im selben Jahr auf dem Wormser Reichstag auch dem deutschen Kaiser Karl V. den Widerruf seiner Schriften verweigerte, verhängte man die Reichsacht über Luther und seine Anhänger (Wormser Edikt).

Fünf Lesungen in fünf Wochen

Mai 17th, 2017

Die Lesung anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Galerie Luzia Sassen am bevorstehenden Freitag (19.5.17) in Köln ist der Auftakt eines kleinen Lesemarathons in den kommenden Wochen. Dabei kommen jeweils andere Zusammenstellungen und Schwerpunkte aus meinem Gedichtband „Wieviel Du erträgt mein Ich“ zum Vortrag.

Dieser erschien 2015 im Bernstein-Verlag Siegburg (ISBN 978-3-945426-18-0, EUR 16,80) und ist jeweils vor Ort bei den Lesungen sowie in unserem Atelier und im Buchhandel erhältlich.

Die bevorstehenden Lesungen im Überblick:

19.5. | 19.30h

SCHWARZWEISS
Gegensätze, Standpunkte und die Suche nach dem richtigen Grauwert

Lesung anlässlich der Ausstellung „schwarzweiss II“ mit Werken von Angelika Summa, Maximilian Perez und SAXA vom 19.5. bis 23.6.17

Galerie Luzia Sassen
Luxemburger Str. 345
50939 Köln

www.galerie-luzia-sassen.de

***

1.6. | 20h

LICHT UND SCHATTEN
Einblicke und Ansichten eines Poeten

Lesung anlässlich der Ausstellung „SAXA | Röntgen. Bilder.“ vom 6.4. bis 30.6.17

Deutsches Röntgen-Museum
Schwelmer Str. 41
42897 Remscheid

www.roentgenmuseum.de

***

9.6. | 19.30h

KÜCHENLESUNG
Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber immer lecker …

Lesung anlässlich der Ausstellung „SAXA | Buchstabensippe“ vom 9.6. bis 1.9.17

brune Küchen
Luxemburger Str. 118
50354 Hürth

www.brune-kuechen.de

***

11.6. | 11.30h + 14.30h

WIEVIEL DU ERTRÄGT MEIN ICH
Das Leben und seine zahlreichen Seiten

Lesung anlässlich der Ausstellung „SAXA | Wortmalerei“ vom 11.6. bis 30.6.17

atelierspuren Kunst & Design
Fillastr. 13
49716 Meppen-Bokeloh

www.atelierspuren.de

***

22.6. | 19.30h

WOHNZIMMERLESUNG
Nach außen in Ordnung, die Seele verräumt

Wohn.Zimmer.deLuxe.
Luxemburger Str. 70
50674 Köln

www.wohnzimmer-deluxe.de

 

Ganz gleich wo – wir freuen uns, Sie, dich und euch bei einer oder auch allen Lesungen begrüßen zu dürfen. Die Eintritte sind stets gratis, aber nie umsonst.

Foto: Monika Nonnenmacher | www.nonnenmacher-photographie.de

OPEN DOOR SAXA am 10.12.16

Dezember 5th, 2016

img_0879Alle Jahre wieder öffnen wir kurz vor Weihnachten unsere Ateliertür sowie Schubladen, Schränke, Mappen, Kisten und viele, viele Flaschen. Gemeinsam mit okapidesign und weinundwort freuen wir uns darauf, am Samstag, 10.12. von 15 bis 23 Uhr mit Freunden, Partnern, Kunden und Interessierten auf das Gewesene und das Bevorstehende anzustoßen. Wie immer gibt es Neues und Bewährtes, Rotes und Weißes, Geschriebenes und Gedrucktes – zu sehen, erleben und probieren …

Das Atelier SAXA bietet neben dem neuen Atelierkatalog, dem letztjährig im Bernstein-Verlag erschienenen Gedichtband „Wieviel Du erträgt mein Ich?“ zahlreiche neue Wortmalereien, Editionen und Sondereditionen und lädt ein zum Schmökern und Entdecken. Unter anderem Karl Marx, David Bowie, Anthony Hopkins, Robert de Niro, Roger Willemsen und (ganz neu) Romy Schneider werden dabei sein …

weinundwort präsentiert an diesem Tag Neuentdeckungen, Bestseller und Lieblingstropfen – es darf reichlich gekostet werden. Dazu reichen wir wieder die beliebten herzhaften Cakes aus der Backstube von Joachim Lehmann, gutes Brot von Zeit für Brot und herrlichen Serrano-Schinken von N80.

So freuen wir uns auf einen leckeren, lustigen und leidenschaftlichen Tag mit vielen Gästen. Begleitungen sind ausdrücklich erwünscht, der Eintritt ist kostenlos, aber keinesfalls umsonst.

Das Foto zeigt einen Teil unseres Standes auf der diesjährigen ST.ART in Straßburg, bei der wir gemeinsam mit Gabriele Musebrink und Petr Beranek bei Galerie Sassen zu sehen waren.

10.12.16 | 15-23 Uhr

OPEN DOOR SAXA

Atelier SAXA
Sömmeringstraße 24 (im Hof)
50823 Köln

ÖNV | KVB Linien 3, 4 und 13 (H: Venloer Straße/Gürtel) | DB Bahnhof Ehrenfeld

Lesung bei SehRausch in Bonn

November 15th, 2016

SAXA_Buch#4Am kommenden Freitag, 18. November 2016 um 19.30 Uhr, habe ich das große Vergnügen, bei Roland Rauschkolb in seinem SehRausch in Bonn zu gastieren.

Zum vierten Mal lädt der sympathische Optiker in seinen wunderschönen, lichten Laden – HörRaum im SehRausch die Vierte. Lesen werde ich aus meinem Gedichtband „Wieviel Du erträgt mein Ich?“, das Ende vergangenen Jahres im Bernstein-Verlag Siegburg erschien. Bekanntes, Neues, Wiederentdecktes, Saisonales … es wird auf jeden fall eine bunte Mischung an Themen und Texten.

Darüber hinaus präsentieren wir eine besondere Version meiner Wortmalerei „Marilyn“ …

Ich freue mich darauf!

SEHRAUSCH
Bismarckstr. 2
53113 Bonn

Begrenzte Plätze. Anmeldung bitte unter 0228. 36003480 oder info@sehrausch-optik.de

Nummer 7 lebt: Der neue Katalog ist da!

Oktober 23rd, 2016

saxa-7-titelAlle neuen Arbeiten, sämtliche Editionen, reichlich Bilder und Informationen aus dem Atelier sowie den erweiterten Werkbereichen ‚Ausschnitte’, ‚Installation’ und ‚Lyrik und Lesungen’ auf einen Streich – kurzum: Der neue Atelierkatalog ‚SAXA | 7’ ist da! Dieser ist unter der großartigen Mitarbeit von Dirk Müller (okapidesign Köln) und Monika Nonnenmacher in den letzten Wochen entstanden. Über 100 Abbildungen auf 44 Seiten sollen einen anschaulichen und kurzweiligen Eindruck vermitteln, was mit Worten so alles möglich ist …

Auf der Vernissage der ART.FAIR 2016 am 26.10.16 präsentieren wir bei Galerie Luzia Sassen erstmalig den nun bereits siebten Katalog. Daneben zeigen wir aktuelle Wortmalereien im Original und als limitierte Editionen sowie eine neue WOW-Installation (Wine On Wall = Ausschnitte mit Rotwein – auch zum Probieren!!!).

Gemeinsam mit den Künstlerkolleginnen Anna und Izabella Chulkova, Riccarda Menger und Nike Seifert freuen wir uns auf schöne und intensive Veranstaltungstage in der Kölner Messe und auf zahlreichen Besuch!

27. – 30.10.16
Vernissage 26.10.16 | 18-22h

SAXA bei Galerie Luzia Sassen | Stand J10

ART.FAIR 2016
Hallen 1 + 2
Kölnmesse
50679 Köln-Deutz

Tickets und Öffnungszeiten hier

LIVE+LECKER mit Kästner und Ringelnatz

September 29th, 2016

img_0432Am gestrigen Abend durften wir wieder einmal einen herrlichen Abend im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe LIVE+LECKER erleben. Im LIVE-Anteil lauschten wir gemeinsam mit gut 30 Gästen dem wunderbaren Bonner Duo Johannes Göbel (Rezitation) und Martin Mock (Gesang und Gitarre) in ihrem Programm „Erich Kästner trifft Joachim Ringelnatz“. Unterhaltsam, beschwingt, tiefsinnig und immer auf den Punkt sorgten die beiden für eine außergewöhnliche Darbietung über das Wirken und Werken der beiden großen Poeten.

Für das LECKER sorgten feine Weine sowie das fantastische Brot von Zeit für Brot und ein vorzügliches Olivenöl aus Kreta – das Leben kann so einfach und so schön sein. Und weil unsere Gäste und wir das offensichtlich genau so empfanden, haben wir spontan zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. Köln den Spendenhut herumgereicht. Über 200 EUR gehen nun an das Team um Marlene Merhar, Tina Geldmacher und Monika Burger-Schmidt, deren Arbeit wir (Atelier SAXA, okapidesign und weinundwort) aus absoluter Überzeugung bereits seit Jahren auf verschiedene Art und Weise unterstützen.

Wir freuen uns schon heute auf den nächsten LIVE+LECKER-Abend im Atelier SAXA. Wann? Keine Ahnung. Bald …

Auf dem Foto: Martin Mock (li.) und Johannes Göbel

Lesung bei LOOK!

September 22nd, 2016

SAXA_Buch#3Kommenden Donnerstagabend lese ich zum wiederholten Male in Mila Musils schönem Conzept Store im Belgischen Viertel in Köln. Ich freue mich darauf.

Die Einladung sagt dazu Folgendes:

Am 29. September 2016 ist SAXA zum zweiten Mal bei uns zu Gast.

SAXA liest aus seinem im Bernstein-Verlag erschienenen Gedichtband. Unter dem Titel „Wieviel Du erträgt mein Ich?“ entführt uns der Wortmaler in seine bewegende Gedankenwelt. Seine Beobachtungen sind einfühlsam, ironisch, zynisch, sarkastisch, wertschätzend, humorvoll und stets auf den Punkt. Herrlich tiefsinnige Selbstreflexionen, die das menschliche Wirken und Werken mit einem Augenzwinkern betrachten.
Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Abend mit Dr. Sascha A. Lehmann alias SAXA. Kunst und Genuss für alle Sinne mit Kunstwerken von SAXA, Poetry on Stage und Weinverkostung von weinundwort. Im Anschluss Signierstunde!

Unsere Sitzplätze sind begrenzt – wir bitten daher um Anmeldung bis zum 26.9.16 unter info@look-conzept.de oder 0221. 84 61 48 48.

Donnerstag | 29.9.16 | 20 Uhr

ICH LIEBE WORTE …
Lesung – Ausstellung – Genuss

LOOK!Conzept Store
Brüsseler Straße 65
50672 Köln

Karl Marx goes home

März 5th, 2016

IMG_0801Am 16. März 2016 wird meine neue Wortmalerei Karl Marx erstmals öffentlich präsentiert. Das Museum Karl-Marx-Haus in Trier, Geburtshaus des berühmtesten Bartträgers der Stadt, ist Ort dieser Feierlichkeit. In Zusammenarbeit mit der Galerie Kaschenbach aus Trier wird es im Anschluss daran eine Sonderausstellung mit einigen weiteren meiner Arbeiten bis zum 10. April geben. Dafür danke ich besonders meinem Trierer Galeristen Carlos Marx, der diese Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht hat.

Zur Ausstellungseröffnung wird es neben einführenden Worten seitens Elisabeth Neu (Leiterin des Karl-Marx-Hauses) und Peter Pfister (Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn) auch eine kleine Lesung meinerseits geben – Texte aus eigener Feder sowie der von Karl Marx. Darüber hinaus freue ich mich sehr darauf, dass an diesem Abend auch der neue Rosé vom großartigen und hochsympathischen Saar-Winzer Maximilian von Kunow Uraufführung hat. Das Etikett dieser Sonderedition ziert die Marx-Wortmalerei.

Ebenfalls erstmalig gezeigt werden die neuen handgefertigten Siebdruck-Editionen sowie Fine-Art-Prints meines Karl Marx. Erstere sind anschließend in der Galerie Kaschenbach, letztere im Museumsshop des Karl-Marx-Hauses erhältlich.

Ich freue mich auf eine wunderschöne Vernissage und Ausstellung an einem wahrlich ehrwürdigen Ort …

16.3. – 10.4.16

Karl Marx. Eine Wortmalerei
SAXA-Sonderausstellung

Museum Karl-Marx-Haus
Brückenstraße 10
54290 Trier

Vernissage und Lesung | 16.3. 19.30h
Bitte um Anmeldung: 0651 970680 oder info.trier@fes.de

Foto: Monika Nonnenmacher

Auf zur art KARLSRUHE

Januar 19th, 2016

AK_300x250_deZum dritten Mal werde ich bei der galerie luzia sassen eine ONE ARTIST SHOW auf der art KARLSRUHE haben. Auf 25 Quadratmetern präsentiere ich erneut einen umfassenden Querschnitt meiner Arbeiten: Originale meiner Wortmalerei, Editionen und Sondereditionen, Ausschnitte (WOW – Wine On Wall, meine Weinbilder!) und erstmalig einige Arbeiten meiner neuen Werkreihe INSIDE.OUT – hierbei kommt sogar Farbe ins Spiel!!!

Luzia Sassen präsentiert außerdem noch Arbeiten von Petr Beranek, Benjamin Burkard, Masaki Hagino, Joachim Röderer, Tim David Trillsam, Sandro Vadim, Kathrin Wächter und in einer weiteren One Artist Show Annette Jellinghaus.

Die art KARLSRUHE ist für uns alle ein absoluter Höhepunkt – auch zum wiederholten Male. Daher wächst die Vorfreude stetig …

17.-21.2.16

art KARLSRUHE

Messe Karlsruhe
Messeallee 1 | 76287 Rheinstetten

SAXA (One Artist Show) bei galerie luzia sassen (Halle 4, Stand L04)

Vernissage 17.2. | Mi 15-21h (VIP-Preview 11-15h)
Messetage 18.-21.2. (Do-Sa 12-20h | So 11-19h)

www.art-karlsruhe.de

Das Buch zum Bild

Dezember 16th, 2015

SAXA_Buch#3Am vergangenen Samstag feierten wir mit Freunden, Familie, Partnern und Kunden unser OPEN DOOR SAXA. Neben neuen Arbeiten und Weinen präsentierten wir auch den soeben im Bernstein-Verlag erschienenen Gedichtband „SAXA | Wieviel Du erträgt mein Ich?“. Auf 112 Seiten finden sich 55 Gedichte aus über 20 Jahren – eine besondere Auswahl zum Thema Miteinander, Auseinander, Durcheinander …

Paul und Andreas Remmel vom Bernstein-Verlag in Siegburg haben ein wundervolles Werk erschaffen – mit Abbildungen garniert, von einer offenen roten Fadenbindung und durch ein Wechselspiel von Schwarz auf Weiß und Weiß auf Grau ist es Ihnen gelungen, mich formal-ästhetisch zu beglücken.

Das Cover ziert im aufgeschlagenen Zustand eine meiner neueren Arbeiten: Der Schrei!

Das Buch ist ab sofort für 16,80 EUR direkt bei uns im Atelier oder über den allgemeinen Buchhandel zu beziehen.
Hier online direkt beim Bernstein-Verlag bestellen!

SAXA
Wieviel Du erträgt mein Ich ?

fadengebundene Broschur
55 Gedichte
12 Abbildungen
112 Seiten

Bernstein-Verlag Siegburg
ISBN 978-3-945426-18-0

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